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GGP Preview (3.11.06)
Geschrieben von Zyklop/CKomet   
Dienstag, 14. November 2006
Beitragsinhalt
GGP Preview (3.11.06)
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Conan meets Tim & Struppi
Der Kampf selber geht genretypisch recht flüssig von der Hand, mit der linken Maustaste steuert man den kleinen Kerl durch Sümpfe, Wälder und Dungeons, gleichzeitig schlägt man damit bei Feindkontakt munter drauflos. Mit der rechten Maustaste läßt man die magischen Muskeln spielen und feuert einen Zauber nach dem anderen ab, diese sehen optisch dank aufgebohrter Gambryo-Engine einfach prima aus. Friert man einen grade explodierenden Feuerball mit der Pausenfunktion ein, so kann man in aller Ruhe die prächtigen Partikeleffekte bewundern, gleiches gilt für Blitzstrahlen, die sich tatsächlich mehrfach gabeln.
Die eigentlichen Ziele unserer Gewaltorgie sehen ebenfalls optisch ansprechend aus, vor allem die Skelette wirken durch die schattierten Umrandungen noch beeindruckender als ihre genre-typischen Kollegen. Gleiches gilt für Wasserspinnen, Zombies oder riesige Baumdrachen - alles wirkt durch den durchgängigen Zeichentrick-Stil fast schon künstlerisch, ohne dabei ins surreale oder gar lächerliche abzugleiten. Man kann mit Fug und Recht behaupten, das es so etwas bisher in einem Action-Rollenspiel noch niemals zuvor zu sehen gab. Sicher wird die Entscheidung für diesen besonderen Zeichenstil die Spieler in zwei Lager spalten. Viele werden den neuen, frischen Ansatz der Darstellung lieben, es wird aber auch Leute geben, die damit absolut nichts anfangen können, da ihnen möglichst "realistische" Monstermodelle lieber sind - allen kann man es naturgemäß niemals recht machen. Mir persönlich gefiel die Darstellung sehr gut, manches erinnerte mich sogar an die Werke belgischer oder französischer Comiczeichner. Da passt es ins Bild, das die Entwickler von MonteCristo im Land des Rotweins und der Meterbrote (pardon: Baguette) zu Hause sind...

Ein Ausflug ins "Grüne"
Image Die Landschaft, durch die wir unseren grünhäutigen Helden steuern durften, wirkt ein wenig trist, Braun- und Gelbtöne überwiegen ganz eindeutig. Das mag daran liegen, das wir uns vor allem in einem Sumpfgebiet tummelten, das üblicherweise nicht grade ein Feuerwerk an Fauna und Flora bietet. Die Bäume sehen dank SpeedTree und realistischem Schattenwurf dafür sehr stimmig aus und wiegen ihre Zweige sanft im Wind. Tag- und Nachtwechsel sowie unterschiedliche Wettereffekte tun ihr übriges, um die Szenerie aufzulockern. Kurz vor der Veröffentlichung des Spiels, welche für das 4. Quartal 2006 avisiert ist, haben wir hoffentlich Gelegenheit, auch noch andere Gebiete und vor allem den einen oder anderen Dungeon näher in Augenschein zu nehmen. Das was wir auf der GC vor einigen Monaten dazu sehen konnten, war jedenfalls vielversprechend.

 

Wir sind die Borg...
Kommen wir nun zu dem, was dem reinen Action-Spiel das Prädikat "Rollenspiel" verleiht - Geschichte und Gameplay. Zu ersterem lässt sich folgendes sagen: In einer ehemals friedlichen Welt namens Nelwe lebten die vier vorherrschenden Rassen einstmals im Einklang mit der Natur, bis ihr Forscherdrang die Segnungen moderner Zivilisationen entdeckte und sie in Form von dampfbetriebenen Maschinen und allerlei technologischer Erfindungen in der Welt verbreitete. Quer durch alle Rassen kam es zum Streit darüber, ob diese Technologien mehr Schaden oder Nutzen bringen würden, im Laufe der Zeit entstanden zwei unterschiedliche Fraktionen, deren Weltanschauung sich grundlegend voneinander unterscheidet. Die einen setzen immer stärker auf moderne Technologien, während die anderen sich zurückbesinnen auf die Kräfte der Natur. Beide Lager stehen sich unversöhnlich gegenüber. Diese völlig unterschiedliche Ausrichtung der beiderseitigen religiösen und gesellschaftlichen Ansichten macht sich eines Tages eine dritte Fraktion zu Nutze und überzieht die entzweiten Völker des alten Königreichs Egrad mit Tod und Zerstörung. Es ist der Fall der einst mächtigen Hauptstadt Silverfall durch die dämonischen Horden, den wir zu Beginn miterleben und der dem Spiel seinen Namen gab. Wir in Person des Spielers werden mitten in das darauf folgende Chaos geworfen und wir müssen unseren eigenen Weg finden, um die Ordnung in diesem verheerten Land wieder herzustellen. Ob wir dabei eher auf die Kräfte der Natur und die Hilfe der mit ihr verbündeten Völker und Stämme setzen, oder ob wir lieber der Technologie vertrauen und uns der dortigen Fraktion anschliessen, ist ganz uns überlassen. Doch jede unserer Entscheidungen, jede Quest, die wir annehmen und erfüllen, hat unmittelbare Konsequenzen auf den weiteren Verlauf der Geschichte und unserem Verhältnis zu den Bewohnern des Königreichs. Denn je mehr wir uns durch unsere Taten einer Seite anschliessen und deren Unterstützung gewinnen, desto stärker entfernen wir uns von der anderen Fraktion und deren Anhängern. Das aber bedeutet, das wir auch bestimmte neue Fertigkeiten gewinnen, die nur der einen Fraktion (Natur oder Technik) offen stehen, dafür aber andere mögliche Fertigkeiten niemals erlangen werden - es sei denn beim nächsten Durchspielen...
Dieser ständige Balanceakt hat ebenfalls Auswirkungen auf unsere verfügbare Ausrüstung, nicht jeder Gegenstand und nicht jeder Zauber steht uns im Verlauf der Geschichte zur Vefügung. Je nachdem, wie unsere Marschrichtung verläuft, dürfen wir entweder mit bionischen Implantaten unseren schwächlichen Körper aufmotzen und mit abenteuerlichen Knarren durch die Gegend ballern, oder aber wir setzen ganz auf die Kräfte von Mutter Natur, wenden magische Zauber an und verwandeln uns bei Bedarf in einen Werwolf, was ebenfalls zu recht eindrucksvollen körperlichen Veränderungen führt. Wie auch immer wir uns entscheiden, wir machen uns nicht überall beliebt. Das aber führt dazu, das uns auch nicht alle Image verfügbaren Quests angeboten werden und viele potentielle Begleiter es ablehnen, unserer Gruppe beizutreten. Bis zu acht Gefährten können sich im Verlauf der Geschichte uns anschliessen - oder auch nicht. Viele unserer Gesprächspartner wissen, zu welcher Fraktion wir gehören und reagieren dementsprechend erfreut oder sauer auf unsere Anwesenheit. Solche Dialoge laufen im Multiple-Choice-Verfahren ab, wir wählen aus mehreren Möglichkeiten jeweils eine Dialogoption aus. Die deutsche Version von Silverfall wird übrigens komplett mit deutscher Spachausgabe erscheinen, unsere spielbare Version ist bereits dementsprechend vertont. Die Sprecher (insgesamt etwa 15 verschiedene) haben sich hörbar Mühe gegeben, die Emotionen ihrer jeweiligen Figuren rüberzubringen, dadurch werden Gespräche realistisch und machen Spaß. Auch die Kommentare innerhalb einer Heldengruppe zwischen den einzelnen Charakteren wirken erfrischend lebendig, weil teilweise deutlich wird, ob sich die jeweiligen Gesprächspartenr "grün" sind...
Besonders cool erscheint uns die Tatsache, das sich die Hauptstadt Silverfall abhängig von unserer Entscheidung für eine der beiden Fraktionen auch dementsprechend ändert. Also entweder grüne Baumhäuser und intelligente Pflanzenhelfer oder aber rauchende Schlote und Borgtechnologie - das schreit gradezu nach mindestens zwei Durchläufen durch das komplette Spiel. Sowieso lohnen sich nach dem Beenden der Hauptgeschichte weitere Durchläufe, denn laut Aussage der beiden Flashpoint M+M´s werden beim zweiten und dritten Durchlauf neue Areale freigeschaltet und es tauchen auch neue Gegner auf - aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Nimmt man dann noch die beiden verschiedenen Fraktionen als Basis, sind wir schon bei sechs Durchläufen - der Winter kann kommen. Wie genau am Ende die große Konfrontation mit der dritten, dämonischen Fraktion aussehen wird, wollten die beiden allerdings nicht verraten - gemein.



Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 16. November 2006 )
 
 
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